Sicherheit – Cryptolic https://cstatic.vserver3.hick-network.de/ Technik, Lifestyle und Reisen. Sat, 18 Nov 2017 18:59:11 +0000 de-DE hourly 1 https://www.cryptolic.de?v=5.5.1 Die traurige Wahrheit: Anteil von Android O liegt bei 0,3% – Darum sind Android Updates so wichtig https://cstatic.vserver3.hick-network.de/technik/die-traurige-wahrheit-anteil-von-android-o-liegt-bei-03-darum-sind-android-updates-so-wichtig/ https://cstatic.vserver3.hick-network.de/technik/die-traurige-wahrheit-anteil-von-android-o-liegt-bei-03-darum-sind-android-updates-so-wichtig/#respond Sat, 18 Nov 2017 17:00:46 +0000 https://www.cryptolic.de/?p=281 Wenn wir uns eine neue Statistik der Marktverteilung von Android-Versionen anschauen, können wir eines feststellen: Die Versionen 5.0 bis 5.1 (Lollipop) haben noch einen Anteil von knapp unter 28%. Android Lollipop kam vor knapp drei Jahren auf den Markt, die ersten OTA-Updates waren am 12. November 2014 verfügbar. Android Marshmallow und Nougat liegen zusammen knapp […]

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Wenn wir uns eine neue Statistik der Marktverteilung von Android-Versionen anschauen, können wir eines feststellen: Die Versionen 5.0 bis 5.1 (Lollipop) haben noch einen Anteil von knapp unter 28%. Android Lollipop kam vor knapp drei Jahren auf den Markt, die ersten OTA-Updates waren am 12. November 2014 verfügbar.

Android Marshmallow und Nougat liegen zusammen knapp über den 50%. Aber das Traurigste dürfte wohl sein, dass Android 8 einen Anteil von nur 0,3% hat. Seit Ende August verteilt Google die Updates an Nexus und Pixel Geräte, weitere Hersteller lassen sich Zeit (manchmal auch die Provider durch die Qualitätssicherung: Ist diese nicht bestanden, wird eine Nachbesserung vom Hersteller gefordert, die manchmal nicht realisiert wird). Langsam kommen auch Updates für die Geräte anderer Hersteller, aber viele Smartphones werden noch warten müssen (evtl. ist schon eine Beta verfügbar), andere werden das Update gar nie erhalten. Zuletzt gibt es aber immer noch eine Hoffnung – Custom Roms. Ich werde jetzt einmal beantworten, warum Android Updates so wichtig sind.

Der erste Punkt, an den viele Nutzer bei Updates denken, sind die neuen Funktionen. Oftmals sind dies kleinere Änderungen, die einem das Leben einfacher machen sollen. Allerdings kommt es manchmal auch zu größeren Änderungen, wie beispielsweise Design-Updates. Eine große Design-Änderung konnte man allerdings erst einmal in der Android Geschichte erkennen, damals zur Einführung des populären Material Design. Die Funktionsänderungen sind zwar oft nicht wichtig, allerdings sehr hilfreich.

Aber ein weiterer wichtige Faktor, der gerne von vielen Nutzern vergessen wird, ist die verbesserte Sicherheit, die durch ein Update gewährleistet wird. Immerhin liefern viele Hersteller, wenn auch verspätet, noch ältere Sicherheitsupdates aus. Der Sicherheitspatch wird von Google immer am Anfang des Monats veröffentlicht*. Unter dem Link findet ihr immer eine Übersicht der letzen Sicherheitsupdates. Optimal wäre es also, wenn ihr beim “Android security patch level” den 5. November stehen habt. Aber ich gehe einmal davon aus, dass die wenigsten Nutzer hier das Sicherheitspatchebene vom Anfang des Monats haben.

Fangen wir mit einem wichtigen Unternehmen an, das dürfte wohl der Tochterkonzern der Alphabet Inc. sein. Selbst Hiroshi Lockheimer, SVP (Senior Vice President) von Android, findet das frustrierend. Das sieht man auch an den Bemühungen von Google, die allerdings mehr oder weniger erfolgreich waren. Zu Beginn von Android O hat man das sogenannte “Project Treble” eingeführt. Das Ziel ist es, die Low-Level-Software-Implementierung von dem Android-Framework zu separieren. Das verbessert die Situation jedoch auch nur minimal.

Und genau aus diesem Grund empfinde ich auch den Trend zu immer teureren Smartphones mit verbesserter Hardware kritisch, wenn man seine Software Updates nur für zwei Jahre erhält. Dann kann ich mir gleich ein günstiges Smartphone kaufen. Aber wenn ich Ende des Jahres mein Nexus 5X ersetzen muss, dann weiß ich auch noch nicht, welches Smartphone mein nächstes wird. Leider gibt es fast keine Smartphone-Hersteller mehr, die regelmäßig Updates liefern. Die Pixel-Geräte sind mir ein wenig zu teuer, also wird es wohl ein Smartphone mit LineageOS zu Beginn.
Generell sollte man sagen, dass einige Hersteller trotzdem noch mehr Wert auf Updates legen. Motorola konnte ich früher immer empfehlen, leider hat die Updateschnelligkeit seit der Übernahme durch Lenovo ein wenig abgenommen, trotzdem ist diese noch sehr gut. Wenn man sich Samsung früher angeschaut hat, hat man teilweise ein Jahr auf eine Aktualisierung gewartet. Das ist zwar bei den Topmodellen besser geworden, aber eben auch nur bei den Spitzenmodellen und bei diesen auch nur für zwei Jahre.

Zusammenfassend kann man von einem Versagen der Verbraucher / der Gesellschaft (denen Updates wichtiger sein könnte), dem Hersteller und Provider (der Updates schneller ausliefern bzw. genehmigen könnten) und Google selber (die weitreichendere Maßnahmen durchführen könnten, auch wenn Sie auf dem richtigen Weg sind). – Android bleibt eine Katastrophe in Sachen Updates.

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Sind Billigflugairlines unsicher? https://cstatic.vserver3.hick-network.de/travel/sind-billigflugairlines-unsicher/ https://cstatic.vserver3.hick-network.de/travel/sind-billigflugairlines-unsicher/#respond Thu, 16 Nov 2017 15:00:59 +0000 https://www.cryptolic.de/?p=109 Ryanair, Easyjet und Eurowings – der Markt der Billigflugairlines boomt. Vor allem nach der Pleite von AirBerlin steigen viele Menschen auf Billigfluglinien um, der Marktanteil steigt stetig. Vor allem Eurowings dominiert nun mit fast über 50% des Marktanteils der Billigfluggesellschaften. Da stellt sich natürlich die Frage, an welchen Stellen die Fluggesellschaften sparen. Die Gefahr besteht […]

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Ryanair, Easyjet und Eurowings – der Markt der Billigflugairlines boomt. Vor allem nach der Pleite von AirBerlin steigen viele Menschen auf Billigfluglinien um, der Marktanteil steigt stetig. Vor allem Eurowings dominiert nun mit fast über 50% des Marktanteils der Billigfluggesellschaften.

Da stellt sich natürlich die Frage, an welchen Stellen die Fluggesellschaften sparen. Die Gefahr besteht natürlich, dass an der Sicherheit gespart wird. Und ja, das wird es auch. Wie unsicher die Fluglinien sind, werde ich hier ausführlich behandeln. Danach soll dann jeder entscheiden, ob er lieber das 1€ Ticket mit Ryanair oder das 60€ Ticket mit der Lufthansa bucht.

Ein wichtiger Punkt ist die Betankung von Flugzeugen. Es ist kostensparend, möglichst wenig Kerosin zu tanken. Denn dann ist das Flugzeug leichter und man kann mehr Passagiere und mehr Fracht befördern. Beim Betanken an sich gibt es viele Sicherheitsvorschriften, an die sich auch die Billigfluglinien halten müssen. Beim fueling und defueling dürfen die Triebwerke nicht laufen, bei kleineren Flugzeugen dürfen sich zudem keine Passagiere an Bord befinden. Allerdings können die Piloten bei der Menge des zu betankenden Kerosins variieren. Es gibt zwar weltweite Vorschriften zur Betankung, allerdings bleibt es dem Piloten frei, mehr als nötig zu tanken. Bei renommierten Airlines passiert das häufig, vor allem bei schlechten Wetterbedingungen am Zielort, um Warteschlangen fliegen zu können. So mussten am 26. Juli drei Flugzeuge von Ryanair in der spanischen Stadt Valencia notlanden. Aufgrund des Gewitters hatte man zu wenig Kerosin, um weiter in der Luft zu verweilen. Durch die Meldung “Mayday” im Funkverkehr mussten andere Flieger, die schon länger in der Warteschlange flogen, die Boeing B737 durch Sonderrechte sofort landen lassen.

Und auch bei meinem nächsten Sicherheitsproblem war primär Ryanair in den Schlagzeilen. Ryanair spart dadurch Geld, dass viele “Mitarbeiter” freiberuflich angestellt sind. In diesem Fall müssen sich die Arbeitnehmer dann selber um alle Sozialversicherungsbeiträge und die Versteuerung kümmern. Aber die wohl größte Beeinträchtigung ist, dass Ryanair Piloten nach Arbeitszeit bezahlt und somit keine Vergütung im Krankheitsfall auszahlt. – Auf gut deutsch: Es gibt Fälle, in denen Ryanair Piloten krank arbeitet. Sowohl die Konzentrations- als auch die Leistungsfähigkeit sind dadurch eingeschränkt. Dieses Verhalten kann zu fatalen Folgen kommen. Immerhin hat Ryanair nach den diversen Flugausfällen aufgrund von Personalmangels bessere Arbeitsbedingungen versprochen – Ob dies allerdings umgesetzt wird, wird man abwarten müssen.

Allerdings beziehen sich meine Argumente auf sehr viele Einzelfälle, kosten sparen die Billigfluglinien durch ein sehr gutes Management und eine optimale interne Struktur – das fängt dabei an, dass man meistens auf nur ein Flugzeugtyp setzt – bei Ryanair sind es 407 Boeing 737-800. Gerade dadurch kann man eine gute Sicherheit ermöglichen. Im Notfall sind die Flugbegleiter und Piloten perfekt mit dem Flugzeug vertraut und können dementsprechend sehr erfahren reagieren.

Die Wahl der Flughäfen kann man zwar nicht pauschal als Sicherheitsrisko sehen, trotzdem wählen viele Airlines kostengünstige Flughäfen. An diesen sind die Landbahnen oft kürzer als an anderen Flüghäfen. Dieses Argument kann man jedoch größtenteils vernachlässigen, da die Landebahnen eine gesetzliche Mindestlänge haben, bei der schon ein Spielraum eingeplant ist.

Kleiner Tipp: Wenn man vor seinen Flug prüfen möchte, ob die Maschine schon Unfälle oder Probleme hatte, kann man einfach Aviation Herald* nutzen. Ein weiterer Artikel dazu folgt demnächst noch.

Zusammenfassend kann man sagen, dass durch den Preisdruck der Billigfluglinien auch an der Sicherheit gespart wird. Allerdings kann man, meiner Meinung, diese Sicherheitsrisiken aufgrund der niedrigen Wahrscheinlichkeit vernachlässigen. Zudem sind teuere Fluggesellschaften oft auch nicht besser. Am Ende bleibt es eine moralische Frage, mit welcher Airline man fliegen möchte. Was man aber festhalten kann: Die Arbeitskonditionen bei Billigfluglinien sind schlechter.

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Sicherheit auf Reisen – das VPN https://cstatic.vserver3.hick-network.de/travel/sicherheit-auf-reisen-das-vpn/ https://cstatic.vserver3.hick-network.de/travel/sicherheit-auf-reisen-das-vpn/#respond Wed, 15 Nov 2017 08:00:45 +0000 https://www.cryptolic.de/?p=140 Reist man ein wenig um die Welt, bemerkt man schnell, dass Zensur in anderen Ländern durchaus noch vorhanden. Ich rede hier nicht nur von der “Great Firewall of China”, sondern auch auf Social-Media Sperren, welche z.B. die Türkei umsetzt. Doch nicht nur diese traurigen Versuche, Demokratie zu unterdrücken sind uns ein Übel: “Geoblocking” heißt eine […]

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Reist man ein wenig um die Welt, bemerkt man schnell, dass Zensur in anderen Ländern durchaus noch vorhanden. Ich rede hier nicht nur von der “Great Firewall of China”, sondern auch auf Social-Media Sperren, welche z.B. die Türkei umsetzt. Doch nicht nur diese traurigen Versuche, Demokratie zu unterdrücken sind uns ein Übel: “Geoblocking” heißt eine Technik der Unterhaltungsindustrie, um den Zugang zu Filmen, Serien und Musik auf einen geographischen Raum oder ein Land zu beschränken, damit der Profit erhöht werden kann.

Zensur im Internet (CC-BY-ND: statista)

Daneben gibt es noch das leidige Thema Privatsphäre: Spätestens seit dem NSA-Skandal ist fast jedem bekannt, dass unsere Grundrechte mit den Füßen getreten werden, als Entschuldigung wird die “Terrorabwehr” genannt. Doch auch das Abrufen von E-Mails in unverschlüsselten bzw. unsicheren (W)LAN-Netzwerken kann eine Gefahr für die eigenen Daten darstellen.

Wenn wir uns diese Fakten vor die Augen halten, ist klar warum wir mehr Sicherheit für unsere Internetverbindung benötigen. Eine Möglichkeit dafür ist, neben SSL-Verschlüsselten Webseiten, auch die Nutzung eines VPN (“Virtual Private Network”, deutsch: “Virtuelles privates Netzwerk”). Dabei wird der komplette Internet-Traffic bevor dieser das Gerät verlässt sicher verschlüsselt und an einen “vertrauenswürdigen” Server im Internet gesendet. Dieser wiederum kann die Daten entschlüsseln und leitet sie im Namen des ursprünglichen Nutzer an den angefragten Dienst weiter. Dadurch wird es sowohl für den Anbieter des Internetzugangs als auch Geheimdiensten unmöglich, den Nutzer direkt zu identifizieren. (Hinweis: Dies ist nur nicht möglich, sollte es sich um einen vertrauenswürdigen VPN-Anbieter aus einem Drittland ohne Datenlogging handeln. Möchte man eine sehr hohe Sicherheit haben, sollte man mehrere verschiedene Dienste hintereinander schalten (“Kaskade”), welches jedoch in geringen Datenraten resultiert.) Nicht vergessen werden sollte auch das kostenfreie Netzwerk “Tor”, welches ähnliches allerdings durch ein P2P-Prinzip ermöglicht.

Es gibt verschiedene Varianten um diesen Schutz auf seinen Geräten anzuwenden. Die einfachste dürfte es wohl sein, sich einfach die App oder das Programm des gewünschten Providers herunterzuladen. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. diesen VPN in Form eines “Travel-Router” komfortabler zu nutzen.

Ein weitere Problematik ist, das insbesondere nichtdemokratische Staaten nicht nur die oben genannten Sperrung von Webseiten, sondern auch die Blockierung bzw. der Verbot solcher Umgehungslösungen: Es ist daher möglich, durch eine DPI-Firewall (Deep Package Inspection) Datenpakete zu erkennen, die verschlüsselt sind und diese gezielt zu sperren. Außerdem ist es in einigen Ländern dieser Welt illegal, alleine eine solche Verschlüsselungstechnik zu besitzen, gar zu nutzen und teilweise mit hohen Strafen belegt. Auch ist es teilweise in den AGB von Streamingdiensten wie Netflix verboten, eine solche Technik einzusetzen.

Deshalb Informiert euch bitte vor eurer Reise, ob ihr diese Schutzmaßnahme überhaupt nutzen dürft und wenn ja, bitte sucht euch einen vertrauenswürdigen und zuverlässigen Anbieter!

Tipp: Es ist übrigens möglich, einen eigenen VPN zu dir nach Hause zu erstellen, z.B. mit einer FritzBox. Beachten solltest du dabei allerdings, dass die oben genannte Anonymität erst durch die große Nutzeranzahl kommt, und du daher identifiziert werden könntest. Jedoch bietet dies die Vorteile, das du sowohl z.B. auf deinen NAS zuzugreifen, als auch dass Streamingdienste diese Art von VPN selten erkennen.

Dazu folgt bald auch eine Anleitung: Stay tuned!

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